Deutsch Georgisches Jahr 2017

Eröffnung des Deutsch-Georgischen Jahres

im Weltsaal des Auswärtigen Amts

26. April 2017

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Foto: Batin Mumcu – www.berlinerweinpilot.de

Programm

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Rede des Bundesministers des Auswärtigen Sigmar Gabriel

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Rede des Außenministers von Georgien Mikheil Janelidze

Mein liebes Land |Tschemo kargo qvekana | ჩემო კარგო ქვეყანა – Ensemble Suliko

Pirosmani | ფიროსმანი

Im stillen Garten | Tschum bagnarshi | ჩუმ ბაღნარში

Wer Georgien besucht | Vinc ecveva Sakartvelos | ვინც ეწვევა საქართველოს

Deutsch-Georgisches Zwiegespräch mit Nino Haratischwili, Levan Kobiashvili und Tobias Voss Moderation – Botschafter Prof. Dr. Lado Chanturia

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Still ruht der See | ძინავს ტბას Suliko | სულიკო Nessun dorma

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Im Anschluss gab es ein Buffet mit Wein aus Georgien von Chateau Mukhrani

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Empfang auf Einladung der Botschaft von Georgien

Das Ensemble Suliko besteht aus Solisten der Nationaloper und des Nationalballetts von Tiflis.

Nino Haratischwili

ist preisgekrönte Theaterautorin und -regisseurin. 2010 wurde ihr der Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis verliehen. Ihr Romandebüt „Juja“ (2010) war auf der Longlist des Deutschen Buchpreises sowie auf der Shortlist des ZDF-aspekteLiteraturpreises und gewann 2011 den Debütpreis des Buddenbrookhauses Lübeck. Im selben Jahr wurde sie für ihren zweiten Roman „Mein sanfter Zwilling“ mit dem Preis der Hotlist der unabhängigen Verlage ausgezeichnet. 2013 erschien ihr Einakter „Die zweite Frau in der Anthologie Techno der Jaguare – Neue Erzählerinnen aus Georgien“. Für ihren neuen Roman „Das achte Leben (Für Brilka)“ (2014) erhielt sie das Grenzgänger‐Stipendium der Robert Bosch Stiftung sowie den Literaturpreis des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft und den Anna Seghers-Preis.

Levan Kobiashvili

ist Präsident des Georgischen Fußballverbandes. Der ehemalige Bundesliga-Profi und georgische Rekordnationalspieler (100 Spiele) stand 351 Mal in der Bundesliga auf dem Platz (für FC Freiburg, FC Schalke 04 und Hertha BSC). Levan Kobiashvili wurde drei Mal als Georgischer Fußballer des Jahres (2000, 2005, 2010) und als Revier-Fußballer des Jahres 2005 ausgezeichnet. Seit Oktober 2016 ist er Mitglied des Georgischen Parlaments.

Tobias Voss

ist stellvertretender Direktor der Frankfurter Buchmesse. Er arbeitete nach seinem Studium der Germanistik und der Biologie im Buchhandel. Nach der Gründung einer erfolgreichen Literaturagentur arbeitet er seit 1998 für die Frankfurter Buchmesse. Dort betreute er zunächst die Auslandsbüros, bevor er als Mitglied der Geschäftsleitung den Bereich Internationale Märkte übernahm. In seinem Zuständigkeitsbereich werden die internationalen Kunden der Frankfurter Buchmesse betreut. In Kooperation mit dem Auswärtigen Amt führt der Bereich auch zahlreiche Auslandsauftritte und internationale Matchmaking-Programme der Frankfurter Buchmesse durch.

Still ruht der See

Der Leipziger Komponist und Schriftsteller Heinrich Pfeil, einer der Väter der deutschen Sängerbund-Bewegung im 19. Jahrhundert, komponierte 1871 das Lied „Still ruht der See”. Der tschechische Chorleiter Josef Navratil-Ratili, Gründer und Leiter des ersten georgischen Volkschores in Tiflis übernahm die Komposition mit einer georgischen Textübertragung ins georgische Liedgut, wo es bis heute zum Standardrepertoire gehört. Und so kam es, dass auch in Georgien das Lied heute als eigenes Volkslied angesehen wird – ein Beispiel für eine perfekte kulturelle Migration. Diese Migrationsgeschichte soll heute sichtbar – oder besser noch – hörbar gemacht werden. Und es könnte kaum einen besseren Anlass als den heutigen Abend geben, um diesen Beleg einer deutsch-georgischen Gemeinschaftsproduktion lebendig werden zu lassen. Das Ensemble Suliko singt jeweils eine Strophe in den beiden Landessprachen.

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